Baubeschreibung
Haustechnik
3.1 Kanalisations- und Drainagearbeiten
Die gesamte Haus- und Grundstücksentwässerung wird nach den Richtlinien der Entwässerungssatzung der Stadt Fürth und der genehmigten Entwässerungsplanung ausgeführt. Die Verlegung von Schmutz- und Regenwasser erfolgt in KG-Rohren als Mischsystem.
3.3 Fundamenterder
Es wird ein Fundamenterder gem. DIN VDE 0185 und den örtlichen Gegebenheiten eingelegt.
3.4 Wärmeversorgung
Die Wohnanlage wird mit einer Zentralheizungsanlage mit solarthermischer Unterstützung ausgestattet. Die Versorgung mit Wärme erfolgt über einen Gas-Brennwertkessel, mit witterungsgeführter Steuerung. Die Wohnungen erhalten jeweils eine Wohnungsstation für Heizung und
Brauchwarmwasser. Solarpufferspeicher, sowie Heizungspufferspeicher sind vorgesehen. Die Heizzentrale wird auf den Bedarf der Wohnungen und der jeweiligen Wohnungsstationen dimensioniert. Auf der Dachfläche von Haus 2 wird eine Kollektoranlage (Solarthermie) aufgestellt
(Flachkollektoren für Dachaufstellung südorientiert). Die Verteilleitungen werden nebeneinander im Erdreich verlegt, die Steigleitungen in Installationsschächten, aus den Installationsschächten heraus werden die Wohnungen erschlossen. Die Wohnungen in den Mehrfamilienhäusern erhalten jeweils eine Wohnungsstation, geeignet für Funkablesung der Wärmezähler. Als Heizkörper kommen in den einzelnen Räumen Ventil-Kompakt-Heizkörper, in den Bädern Handtuchwärmer, fertig lackiert in Farbe weiß, zur Ausführung.
3.5 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen
Die Entwässerung der Gebäude erfolgt über eine der Nutzung und nach den hochbautechnischen Gegebenheiten angepassten Entwässerungsanlage, sowie den Aufl agen der zuständigen Behörde. Die Gebäudeentwässerung erfolgt über entsprechende Anschluss-, Fall- und Sammelleitungen, teilweise in abgehängten Decken. Die Fallleitungen werden bis zum Grundleitungsanschluss geführt, die Grundleitungen teilweise unter den Bodenplatten verzogen. Sämtliche Fallleitungen werden über Dach entlüftet. Die Bewässerung der Gebäude erfolgt über das Wassernetz der INFRA Fürth. Die Hausanschlüsse werden nach den Vorschriften des Wasserversorgers erstellt. In die Hauptzuleitung wird ein rückspülbarer Filter und Druckminderer eingebaut. Einrichtungsgegenstände und Armaturen in mittlerer Art und Güte, Farbe weiß. Waschmaschinenanschluss für jede Wohneinheit. Gartenbewässerung über selbst entleerende Gartenwasserhähne mit Steckschlüssel. Die Wohnungsstationen erhalten gemietete Messeinrichtungen für Heizung und Kaltwasser.
3.6 Raumlufttechnische Anlagen
Alle innen liegenden Bäder und WC´s erhalten eine mechanische Raumentlüftung. Abluftstränge werden über Dach entlüftet und im Kaltbereich gegen Schwitzwasser gedämmt. Die Schaltung der Lüfter erfolgt über die jeweiligen Lichtschalter der Räume mit Nachlaufrelais.
3.7 Starkstrom- und Fernmeldeanlagen
Die Elektroarbeiten werden gemäß VDE-, TAB, DIN 18382, DIN 18015 und den Technischen Anschlussbedingungen der INFRA Fürth jeweils neuester Stand ausgeführt. In den Wohnungen und in den allgemeinen Treppenhäusern wird grundsätzlich eine Unterputz-Installation vorgesehen. Kellerersatzräume und Stellplatzbereich in Aufputzinstallation. Die Lage und Anzahl der Elektroauslässe, Schalter, Steckdosen, Verteiler usw. ist in Anlehnung an DIN 18015 Teil 2, vorgesehen. Die Lage der Schaltgeräte und Steckdosen werden durch den beauftragten Fachunternehmer und dem Käufer koordiniert und vor Ort festgelegt. Jede Wohnung erhält eine Haussprechstelle, mithörgesperrt, Rufunterscheidung für Haustüre / Etagenklingel, sowie eine Türöffnertaste. Jede Wohnung erhält einen Telefonanschluss in einem separaten Verteiler im Flur. Von diesem Verteiler werden HW-Leitungen System Homeway (TV/Internet/Tel.) sternförmig in die jeweiligen Räume verlegt. Es wird ein Breitbandkabelanschluss realisiert. Die Verteilung zu den Häusern wird sternförmig in den jeweiligen Homeway-Verteiler je Wohneinheit vorgenommen. Es besteht die Möglichkeit über diesen Anschluss Telefon, Internet (DSL), sowie Fernsehempfang zu betreiben.
3.8 Aufzugsanlage
Die Häuser 1, 2, 3 sowie 4, 5 erhalten je einen maschinenraumlosen Personenaufzug mit frequenzgeregeltem Antrieb. Wände innenseitig mit Edelstahlverkleidung, der Aufzugsschacht am Haus 1, 2, 3 mit zweiseitiger Glasaußenfront – Spiegel und Edelstahlhandlauf an einer Seitenwand – Kabinenboden in Betonwerkstein – Kabinentüren, 2-teilige einseitig öffnende Teleskopschiebetür, Stahl, end-lackiert – Sprechstelle für Notruf inkl. Schaltgerät für den Anschluss eines Notrufl eitsystems, kein behindertengerechter Aufzug.

